Das betrifft sowohl die vom Bürgermeister in die Überlegungen eingebrachten Möglichkeiten einer Containerunterbringung aus städtischem Gelände als auch die Angliederung an einen Neubau der AWO-Verwaltung im Gewerbegebiet.
Nur will die AWO dort zur Zeit gar nicht neu bauen – so auf einer vom Bürgermeister geleiteten Sitzung von deren Geschäftsführer erklärt. Die AWO hat nämlich längst ein Verwaltungsgebäude in der Innenstadt angemietet.
Und die vom Bürgermeister favorisierte Containerlösung: kostet mindestens 290.000 € für das Herrichten des Grundstücks als Provisorium – von der Miete der Container mal ganz zu schweigen. Eine denkbar teure Lösung!
Verschließt der Bürgermeister die Augen für innerstädtische Lösungen aus ideologischen Gründen?
Zu dieser Schlussfolgerung kann man kommen, wenn man sich seine gebetsmühlenartig wiederholten Äußerungen in der Presse ansieht.
Natürlich kostet eine Lösung in der Stadthalle Geld. Dafür gibt es aber erhebliche Landeszuschüsse. Und dass für den Brandschutz gesorgt werden muss, ist Jedem klar. Nur: im Augenblick kostet uns eine seit Jahren leerstehende Stadthalle Jahr für Jahr 70.000 € Abschreibung und das ohne Nutzen!
Und eine Erweiterung des geplanten Kindergartens Moorbähnchen in der ehemaligen Median-Klinik am Kurpark?
Jederzeit möglich. Stadtnah, im Grünen, in idealer Lage! Neben dem Umbau der Stadthalle für die CDU die beste Lösung! Auch wenn es Verzögerungen beim derzeitigen Umbau gegeben hat, immer noch ein idealer Standort.
Auf Antrag der CDU hat die Stadtverordnetenversammlung am 17.08.2020 mit überwältigender Mehrheit beschlossen, die möglichen Standorte Median-Klinik, Stadthalle und Heimbachtal ergebnisoffen für weitere Kindergartenstandorte zu überprüfen.
Die CDU erwartet jetzt vom Bürgermeister und dem Magistrat, dass dies unverzüglich geschieht und ein Provisorium in Containern im Gewerbegebiet aus den Planungen genommen wird.

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