Nach Möglichkeit soll davon ein Ausbildungsplatz im gewerblichen Bereich (Bauhof, Stadtwerke) und ein Ausbildungsplatz im Verwaltungsbereich geschaffen werden.

Keinesfalls sollte sich die Stadt Bad Schwalbach zum jetzigen Zeitpunkt vom Ausbildungsmarkt verabschieden. Wie derzeit der Presse zu endnehmen ist, geht aufgrund der Corona-Krise die Zahl neuer Ausbildungsverträge stark zurück. Aufgabe der öffentlichen Hand muss es jedoch sein, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Gegenstrom-Verhalten darzustellen und entsprechende Maßnahmen zu treffen. In diesem Fall bieten Ausbildungsplätze bei der Stadtverwaltung gerade Jugendlichen aus der Stadt und dem Umland eine Chance, wohnortnah eine fundierte Ausbildung zu absolvieren.
Darüber hinaus zeigt die Altersstruktur der Stadtverwaltung, dass künftig ein entsprechender Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften zur Besetzung der frei werdenden Stellen besteht. Die Erfahrung der letzten Zeit haben gezeigt, dass dies mit eigenen Kräften schon derzeit nicht gelingt, so dass allein dadurch die Fortführung von Ausbildungsmaßnahmen mehr als rechtfertigt. Darüber hinaus legt die CDU Wert darauf festzustellen, dass sie in der Vergangenheit gerade Impulsgeber dafür war, dass die Stadtverwaltung Ausbildungsplätze geschaffen und besetzt hat.

Weiterhin verlangt die CDU vom Magistrat Aufklärung, weshalb keine Stellungnahme zum LEB abgegeben wurde. Die CDU bezweifelt, dass es die Stadt betreffend tatsächlich nur marginale Änderungen gibt und erbittet darüber hinaus Aufklärung, welche Auswirkungen die von Taunusstein beantragte Eingruppierung als „Mittelzentrum in Kooperation“ für Bad Schwalbach hat und was dies im Hinblick auf künftige Behördenstandorte bedeutet.

Ein weiterer Berichtsantrag beschäftigt sich mit der seit geraumer Zeit gesperrten Grünschnittsammelstelle in Lindschied.

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